Goethes Faust ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Auslegungen des gleichnamigen Mythos, der durch die Jahrhunderte die schöpferische Fantasie vieler Schriftsteller, Maler sowie Komponisten angeregt hat. Eine parodistische Transposition von Faust. Der Tragödie erster Teil bietet Felix Görmann (alias Flix) in seiner transmedialen Umschreibung des Dramas im Comic. Er lässt die Geschichte im heutigen Berlin spielen, wo der Protagonist Heinrich Faust nicht nur Philosophie, Jura, Medizin und Theologie studiert, sondern auch als Taxifahrer tätig ist. Die ursprünglichen Figuren und die Themen, wie der Wettstreit zwischen Gott und Mephisto, sowie das legendäre Teufelsbündnis, sind jedoch bewahrt. Die Handlung und die Charakterzüge der Figuren werden in den Comic-Streifen durch das gelungene Zusammenwirken von Text und Bild und nicht zuletzt durch eine prägnante und ausdrucksvolle Sprache dargestellt. Aus semiotisch-linguistischer Perspektive beschreibt der Beitrag den Transpositions- und Anpassungsprozess des Ausgangstextes in Comicform, mit besonderem Nachdruck auf die intertextuellen Hinweise durch Text und Bild auf das Drama und auf die Gegenwart.

Faust der Taxifahrer: Eine Comic-Adaption von Goethes Drama

MELONI, ILARIA
2014-01-01

Abstract

Goethes Faust ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Auslegungen des gleichnamigen Mythos, der durch die Jahrhunderte die schöpferische Fantasie vieler Schriftsteller, Maler sowie Komponisten angeregt hat. Eine parodistische Transposition von Faust. Der Tragödie erster Teil bietet Felix Görmann (alias Flix) in seiner transmedialen Umschreibung des Dramas im Comic. Er lässt die Geschichte im heutigen Berlin spielen, wo der Protagonist Heinrich Faust nicht nur Philosophie, Jura, Medizin und Theologie studiert, sondern auch als Taxifahrer tätig ist. Die ursprünglichen Figuren und die Themen, wie der Wettstreit zwischen Gott und Mephisto, sowie das legendäre Teufelsbündnis, sind jedoch bewahrt. Die Handlung und die Charakterzüge der Figuren werden in den Comic-Streifen durch das gelungene Zusammenwirken von Text und Bild und nicht zuletzt durch eine prägnante und ausdrucksvolle Sprache dargestellt. Aus semiotisch-linguistischer Perspektive beschreibt der Beitrag den Transpositions- und Anpassungsprozess des Ausgangstextes in Comicform, mit besonderem Nachdruck auf die intertextuellen Hinweise durch Text und Bild auf das Drama und auf die Gegenwart.
2014
Comics, Text und Bild, Intertextualität
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